Diese Runde der Anpassung ist nicht mehr nur ein Problem innerhalb der Krypto-Szene, der Ausverkauf bei US-Technologieaktien, makroökonomischer Druck und Verkaufsdruck auf dem Kryptomarkt verstärken sich gegenseitig.
BTC scheiterte am Rebound, US-Technologieaktien stürzten stark ab, der Kaufdruck durch ETFs konnte den Markt vorerst nicht drehen.
Am 22. Oktober schloss der US-Aktienmarkt mit einem Rückgang des Nasdaq um 2,6 %, des S&P 500 um 1,21 % und des Philadelphia Semiconductor Index um etwa 6,7 %. Technologieaktien waren die Hauptverkaufsobjekte, risikobehaftete Vermögenswerte standen insgesamt unter Druck.
Bei den Kapitalflüssen gab es vom 19. bis 21. Oktober bei BTC-Spot-ETFs an drei aufeinanderfolgenden Tagen Nettozuflüsse von etwa 1,075 Milliarden US-Dollar, davon allein am 21. Oktober rund 525 Millionen US-Dollar. Institutionelle Käufe sind weiterhin vorhanden, aber BTC fiel dennoch auf etwa 81.000 US-Dollar, was zeigt, dass der Verkaufsdruck aus anderen Marktkanälen die Nachfrage durch ETFs ausgleicht.
BTC stieß zuvor beim Rebound über 84.000 US-Dollar auf Widerstand, aktuell liegen kurzfristige Widerstände bei 81.800 bis 82.300 US-Dollar, während 80.000 US-Dollar eine wichtige Beobachtungsmarke auf der Unterseite darstellen. ETH schwächt sich parallel ab, mit besonderem Augenmerk auf die Unterstützung bei 2.350 US-Dollar; ein Unterschreiten könnte weitere Tests bei 2.300 US-Dollar nach sich ziehen.
Aus der aktuellen Marktstruktur lässt sich schließen, dass der vorherige Rebound die kurzfristige Schwäche nicht beseitigt hat und die Zuflüsse durch ETFs den Preis noch nicht stabilisieren konnten. Meine Einschätzung ist, dass diese Anpassungsrunde möglicherweise noch nicht beendet ist. Am Wochenende sollte man besonders darauf achten, dass BTC erneut die 80.000 US-Dollar-Marke testet und ETH weiter mitfällt.
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