Das US-Finanzministerium will 1 Billion US-Dollar in den Rückkauf von Langfristanleihen investieren.
Die Mainstream-Medien rufen alle: „Treasury Twist ist da!“
Aber ich muss dir sagen – sie liegen alle falsch.
Das ist keine Twist-Operation. Das ist eine Variante von QE. Es ist eine Liquiditätsausweitung, die sich als Rückkauf tarnt.
Warum?
Was ist die traditionelle Twist-Operation? Verkauf von Kurzläufern, Kauf von Langläufern – Liquidität wird entzogen, die langfristigen Zinsen werden gedrückt.
Aber diesmal ist es anders.
Das Geld, das diesmal verwendet wird, stammt aus dem TGA – dem allgemeinen Konto des Finanzministeriums.
Das Geld im TGA liegt bei der Fed und ist eingefroren. Es zirkuliert nicht auf dem Markt und erzeugt keine Multiplikatoreffekte. Es ist wie Bargeld, das im Tresor eingeschlossen ist.
Jetzt will das Finanzministerium dieses Geld nehmen, um Langfristanleihen zu kaufen – das bedeutet, dieses Geld wird aufgetaut.
Das TGA wird in Bankreserven umgewandelt, die Basisgeldmenge wird freigesetzt.
Der Bloomberg-Makrostratege Simon White hat das klar benannt: Diese Operation ist im Kern keine strikte „Twist-Operation“ mehr, sondern eher eine „Netto-Liquiditätsspritze“.
Die durch TGA umgewandelten Reserven können vor der Ausgabe durch die Regierung nicht erneut verwendet werden – aber die Freisetzung von Basisgeld findet bereits statt.
Das ist die Wahrheit.
Der Markt hat bereits mit den Füßen abgestimmt.
Wenn das eine traditionelle Twist-Operation wäre – sollten die kurzfristigen Renditen fallen.
Aber was ist die Realität? Die kurzfristigen Renditen steigen statt zu fallen.
Die 10-jährigen US-Staatsanleihen-Renditen sind um fast 4 Basispunkte gefallen, während die kurzfristigen Renditen gestiegen sind. Das ist das genaue Gegenteil einer traditionellen Twist-Operation.
Der Markt preist sofort etwas anderes ein: Das ist keine Twist, das ist Liquiditätsausweitung.
Und dann sieht man die Vermögenspreise –
Gold steht bei 4670 USD/Unze.
Bitcoin kehrt nach 101 Tagen zurück über 80.000 USD. In einer Woche stieg es um fast 30 %.
Der Bloomberg-Stratege sagte wörtlich: Gold und Bitcoin sind direktere „QE-ähnliche Handelsinstrumente“ als US-Staatsanleihen.
Warum?
Weil der Markt nicht dumm ist.
Langfristige Anleihen sind das Werkzeug des Finanzministeriums, Gold und Bitcoin sind die eigentlichen Liquiditätsempfänger.
Lass dich nicht von den Worten „Rückkauf“ täuschen.
Man muss die Geldquelle sehen – TGA.
Der TGA-Saldo liegt derzeit bei etwa 950 Milliarden USD, weit über den 550-600 Milliarden in der Biden-Ära. Und die nächste Schuldenobergrenze-Krise wird frühestens im Winter nächsten Jahres ausgelöst.
Das Finanzministerium hat Munition, Zeit und Motivation.
Die erste Operation beginnt am 9. September.
Die Erwartung einer Liquidität von 1 Billion USD wird vom Markt vorweggenommen.
Das ist kein QE wie 2020, aber die Wirkung ist ähnlich.
Das ist nicht die Fed, die selbst Anleihen kauft – aber der Kanal zur Freisetzung von Basisgeld ist geöffnet.
Das ist keine unlimitierte Lockerung – aber die Freisetzung von 1 Billion USD ist genug, um Risikoanlagen eine Weile anzutreiben.
Erinnerst du dich, was nach der Silicon-Valley-Bank-Krise 2023 geschah?
Finanzministerium und Fed haben gemeinsam abgesichert, Bitcoin stieg von 20.000 auf 70.000.
Diesmal ist das Drehbuch ähnlich – aber die Schauspieler sind andere.
Deshalb ist meine Einschätzung:
Lass dich nicht vom Begriff „Twist-Operation“ täuschen.
Der Kernantrieb dieser Rally ist nicht die technische oder fundamentale Seite – es ist die Liquiditätserwartung.
Bitcoin durchbricht 80.000 nicht wegen Miner-Halbierung oder ETF-Zuflüssen.
Sondern weil 1 Billion USD „Shadow QE“ unterwegs ist.
Das Geld umarmt vorzeitig diese Liquiditätserwartung von 1 Billion USD – wenn es wirklich eintrifft, könnte der Anstieg schon vorbei sein.
Bessent nennt das „Treasury Twist“.
Aber der Markt bewertet es als „Shadow QE“.
Der Name ist egal. Wichtig ist, wohin das Geld fließt.
$BTC$ETH$XAU#财政部拟动用TGA,长债回购能否治本?
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