Abschied von der "Markenliebe": Hinter dem 4-Milliarden-Marketing-Wettbewerb von Coca-Cola wird die Werbebranche neu definiert
"Ich glaube nicht mehr an 'Liebe'." Manolo Arroyo, Global Head of Marketing bei Coca-Cola, machte diese Aussage auf einer Branchenkonferenz, die in der Marketing-Community für großes Aufsehen sorgte. Die hier erwähnte "Liebe" ist keine emotionale Verbindung, sondern die Markenleidenschaft, die die Marketingbranche seit langem als Leitprinzip betrachtet. Seiner Ansicht nach können Verbraucher eine Marke mögen, ihre Waren bewundern und sie auf sozialen Plattformen loben, aber ohne echtes Verbraucherverhalten ist dieser Wohlwollen für den Geschäftsbetrieb nur begrenzt wertvoll. Heute haben sich die Kriterien von Coca-Cola zur Bewertung der Marketingqualität grundlegend verändert: Nicht mehr die Beliebtheit der Verbraucher und die Markenidentität werden in den Fokus gesetzt, sondern der Fokus auf das greifbarste Ergebnis – ob der Konsument den Kauf und den Kauf wirklich abgeschlossen hat. Diese Erklärung ist keine rein persönliche Meinung; dahinter steht eine Neubewertung und öffentlicher Wettbewerb des globalen Medien-, Daten- und Technologiegeschäfts von Coca-Cola im Wert von 4 Milliarden Dollar. Partner sind bereits in den nordamerikanischen, japanischen und koreanischen Märkten festgelegt, wobei Nordamerika an Publicis geht, Japan und Südkorea an Dentsu; In den übrigen Märkten konkurrieren WPP und Publicis heftig, wobei die Ergebnisse voraussichtlich im Herbst 2026 bekannt gegeben werden, während Kreativ- und PR-Unternehmen das ursprüngliche WPP Open X-System beibehalten werden. Arroyos öffentliche Stellungnahme setzt im Wesentlichen neue Maßstäbe für diese massiven Ausschreibungen. Jahrzehntelang drehte sich die Logik des Markenmarketings stets um "Markenwert". Beliebtheit, Nutzerdiskussionen und Empfehlungsbereitschaft sind zentrale Kennzahlen zur Messung des Markenerfolgs. Doch die Realität zeigt dieses Muster immer wieder
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