Das Unternehmen schüttet Dividenden aus, und die Leerverkäufer müssen trotzdem zahlen?
@MEXC hat diesmal für Stock Futures wie Coca-Cola KO eine Dividendenabrechnung eingerichtet: Bei der Abrechnung erhalten Long-Positionen eine Anpassungszahlung, Short-Positionen müssen zahlen, was in den speziellen Finanzierungskosten verbucht wird.
Warum? Ein vereinfachtes Beispiel: Die Aktie kostet 100 USD, die Dividende beträgt 1 USD pro Aktie, alle anderen Faktoren bleiben gleich, der theoretische Kurs nach Ex-Dividende beträgt also 99 USD.
Wenn der Kontrakt ebenfalls um diesen 1 USD fällt, hat der Short auf dem Papier einen Buchgewinn. Aber dieser Gewinn stammt aus der Dividendenzahlung und kann nicht direkt als Gewinn aus einer Short-Position betrachtet werden, daher muss die Dividendenanpassung berücksichtigt werden. Für die Long-Position gilt das Gleiche: Sie erhalten die Anpassungszahlung, müssen aber auch sehen, wie viel der Kurs gefallen ist.
Wer bei „Dividende“ nur daran denkt, Long zu gehen, um Geld zu bekommen, oder vorzeitig Short zu gehen, um auf einen Kursrückgang zu spekulieren, übersieht leicht diese Rechnung.
Bei einigen Stock Futures ist die Zero Fee nur auf die Handelsgebühren bezogen, die Dividendenanpassung wird separat berechnet; die genauen anwendbaren Kontrakte, Regionen und Konten sind auf der aktuellen Gebührenseite zu finden.
Besonders bei Hebelwirkung können die Abbuchungen bei Short-Positionen und Kursrückgänge bei Long-Positionen durch Ex-Dividende die Margin beeinflussen. Solche Ankündigungen sollte man sich also ansehen.
#MEXC0808
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