77800 US-Dollar BTC, wagst du es zu bewegen?
Zuerst die Oberfläche betrachten: Schlechte Nachrichten prasseln ein, aber der Preis bricht nicht ein.
In der vergangenen Woche fiel der Kurs von einem Hoch bei 80k zurück, doch im letzten Monat gab es immer noch einen Anstieg von über 20 %. Der Markt ist in einem Rechteck von 76300 bis 81300 eingeschlossen, weder nach oben noch nach unten geht es hinaus. Das ganze Netz ruft „Zinserhöhung wird den Markt zerstören“, aber BTC will einfach nicht unter 76000 fallen. Keine Eile, warte auf das Signal vom FOMC.
Erstens: 85 % Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung, aber der Markt hat den Rückgang möglicherweise schon vorweggenommen.
Beim FOMC diese Woche wird eine 85-86 % Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte eingepreist. Klingt beängstigend? Aber schau dir den Chart an – BTC ist von 80k auf 76k gefallen, hat das schon vorweggenommen.
Was bedeutet „schlechte Nachrichten sind eingepreist“? Genau das hier. Vor der Zinserhöhung Panik, danach oft eine Erholung. 2022 ist BTC bei jeder Zinserhöhung erst gefallen und dann gestiegen.
Zweitens: ETF-Abflüsse von 460 Millionen, aber langfristige Halter bleiben standhaft.
Vom 8. bis 11. September gab es Nettoabflüsse von 462,7 Millionen bei Spot-ETFs, was drei Wochen Zuflüsse beendet. Aber schau dir die On-Chain-Daten an – langfristige Halter sind nicht geflohen, im Bereich von 62.000 bis 65.000 gibt es große Akkumulation.
Kurzfristige Halter üben Verkaufsdruck bei 77.000 bis 80.000 aus, langfristige Halter stützen darunter. Das Angebot an BTC an den Börsen bleibt niedrig, die Logik der Knappheit nach der Halbierung hat sich nicht geändert.
Drittens: Technisch gesehen eine Seitwärtsbewegung im Rechteck, das ist sowohl ein Fleischwolf als auch eine Chance.
Im Rechteck von 76300 bis 81300 liegt der aktuelle Kurs von 77800 im unteren Mittelfeld. Tageskerze ist positiv, aber mit durchschnittlichem Volumen, was eine überverkaufte Erholung und keinen starken Ausbruch bedeutet.
Seitwärtsbewegung im Rechteck ist ein Fleischwolf – wer auf steigende Kurse setzt und dann verkauft, bekommt auf beiden Seiten Ohrfeigen. Warte auf das FOMC-Ergebnis und den Volumenausbruch.
Long-Short-Duell, sieh selbst:
Auf der einen Seite:
Zinserhöhungserwartung teilweise eingepreist, nach der Entscheidung mögliche Erholung
Langfristige Halter verkaufen nicht, Knappheit nach der Halbierung
Starke Unterstützung bei 76000-76400, untere Rechteckgrenze
Angst-Gier-Index bei 57, nicht extrem, kein Hebel-Crash
Auf der anderen Seite:
85 % Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhung, deutlicher makroökonomischer Druck
ETF-Abflüsse von 460 Millionen in einer Woche, schwächeres Kapitalumfeld
US-Staatsanleihenrendite nahe 5 %, risikofreier Zinssatz steigt
Ölpreis bei 107, geopolitische Spannungen, sinkende Risikobereitschaft
Widerstände oben: 78000 → 79500-80000 → 80560-81300 (obere Rechteckgrenze)
Unterstützungen unten: 76400-76500 → 76000 (Eisenboden) → nahe 70000
Handelsstrategie
Kurzfristige Trader:
Bei Rücksetzer auf 77000-76400 stabilisieren, leicht long mit Stop-Loss bei 76200, Ziel 78000-79500. Bei Gegenbewegung bei 78000-78500 leicht short mit Stop-Loss bei 78700, Ziel 77000-76400.
Swing-Trader:
Warte auf FOMC-Ergebnis, bei Tageskurs über 80500-81000 long nachkaufen, Ziel höher. Bricht 76000, dann auf Unterstützung nahe 70000 achten.
Langfristige Gläubige:
Unter 76000 schrittweise investieren. Über 81000 Trendbestätigung. Aber nicht alles auf einmal, Geld für Nachkäufe zurückhalten.
BTC ist jetzt wie im Zinserhöhungszyklus 2022 –
99 % der Leute denken „Zinserhöhungs-Bullenmarkt ist vorbei“, aber jedes Mal ist die Zinserhöhung ein Phasentief.
Am Tag der FOMC-Entscheidung wirst du feststellen:
Es liegt nicht an BTC, sondern daran, dass du vor dem Ereignis panisch bist und danach zu teuer kaufst.
77800, wagst du es zu bewegen?
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