Die CPI-Daten für August wurden veröffentlicht, gute Nachrichten: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September hat 70 % nicht überschritten, schlechte Nachrichten: die nominale monatliche CPI-Rate liegt bei 0,4 %, die Kern-CPI-Monatsrate bei 0,3 %, was die schlechteste Kombination von hawkischen Daten darstellt.
Nach der Veröffentlichung der Daten stieg die CME-Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September auf 86,7 %, was im Wesentlichen mit meiner persönlichen Erwartung übereinstimmt. Ein Anstieg der Wahrscheinlichkeit auf über 80 % bedeutet, dass Marktteilnehmer und Institutionen von vorherigen defensiven Reduzierungen offiziell zur Zinserhöhungspreisbildung übergehen.
Am deutlichsten zeigt sich dies am Anleihemarkt: Die Rendite für 2-jährige Anleihen steigt, während die Renditen für 20- bis 30-jährige Anleihen sinken. Dies ist keine Divergenz, sondern eine typische Zinserhöhungspreisbildung, denn sobald der Markt eine Zinserhöhung bestätigt und sogar weiteres Zinserhöhungspotenzial sieht, wirkt sich das dämpfend auf die langfristigen Zinsen aus.
Andererseits führt die beginnende Zinserhöhungspreisbildung, verbunden mit kurzfristig schwächeren langfristigen Zinsen und fallenden Ölpreisen, kurzfristig zu einer Atempause für den Risikomarkt. Dennoch sollte man nicht zu optimistisch sein: Sobald der Markt die Zinserhöhung vollständig eingepreist hat und die langfristigen Zinsen sowie die 2-Jahres-Rendite weiter steigen, wird der Risikomarkt weiterhin unter Druck geraten, und der Ölpreis ist ebenfalls nicht in den sicheren Bereich zurückgekehrt.
Die vorbörsliche Erholung der US-Aktien oder die leichte Erholung nach Handelsbeginn sehe ich als eine gute Gelegenheit für eine Reduzierung von Positionen in hochvolatilen Aktien vor der Zinserhöhung in der nächsten Woche. #PPI高于预期,今晚CPI定方向
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