ETH für 2450 US-Dollar, willst du nachziehen?
Zuerst die Oberfläche betrachten: Die mittelfristige Struktur ist bereits bullisch, kurzfristig jedoch steckt sie in einer Seitwärtsbewegung fest.
Ende August wurde mit starkem Volumen die Abwärtstrendlinie bei 1900 durchbrochen, der Kurs stieg über das Fib 0,618 (2438) und erreichte ein neues höheres Hoch in dieser Runde. Spot-ETFs verzeichnen weiterhin Nettozuflüsse, im August summierten sich diese auf etwa 1,85 Milliarden US-Dollar, institutionelle Investoren können einfach nicht aufhören zu investieren.
Aber was dann? Bei 2546 kam die Schwäche, der Kurs fiel zurück auf 2450 und schwankt dort. Die makroökonomischen Zinserhöhungserwartungen drücken, der Kurs kann weder steigen noch fallen.
Erstens: Dieser Ausbruch unterscheidet sich von allen vorherigen falschen Ausbrüchen.
Die seit dem Hoch 2025 bestehende Abwärtstrendlinie wurde im August von einer starken bullischen Kerze durchbrochen. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 2089, der 200-Tage-Durchschnitt bei 2036, der Kurs liegt deutlich über den langfristigen Durchschnitten – das ist keine kurzfristige Erholung, sondern ein Signal für eine mittelfristige Trendwende.
Die Staking-Rate liegt bei 30 %–34 %, über 2 Millionen Coins stehen in der Warteschlange, die Wartezeit beträgt etwa 36 Tage, Ausstiege sind nahezu null.
BlackRock ETHB und andere Staking-ETFs sind gestartet und schütten Erträge aus, was den Nachteil von Spot-ETFs ohne Zinsen behebt.
Zweitens: Die makroökonomischen Bedingungen verhindern einen Anstieg, aber du musst eine Tatsache klar sehen.
Am 11. September wird der Verbraucherpreisindex (CPI) veröffentlicht, am 16. September tagt das FOMC. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung wurde auf 60 % angehoben, der Markt wechselt von „möglicher Pause“ zurück zu „höher und länger“. Das ist der ganze Grund, warum ETH bei 2546 schwach wurde.
Im August übertrafen die US-Arbeitsmarktdaten mit 162.000 die Erwartungen, die Zinserhöhungserwartungen stiegen stark – ETH sprang von 2370 auf 2450 zurück und fiel nicht. Dieselbe negative Nachricht vor drei Monaten hätte ETH unter 2000 gedrückt. Dass es jetzt nicht fällt, zeigt, dass makroökonomische Daten nur das Tempo beeinflussen, aber den Trend nicht ändern.
Drittens: Technisch gesehen ist jetzt der Moment, eine Richtung zu wählen.
Auf Tagesbasis zeigt sich ein symmetrisches Dreieck/Wedge mit fallender Oberkante und steigender Unterkante, die Volatilität nimmt ab. Das ist ein typisches Muster vor einem Ausbruch.
Der RSI auf Tagesbasis liegt bei 61–63, nicht überkauft. MACD ist über der Nulllinie, aber die Histogrammbalken werden kürzer – das Momentum verlangsamt sich, aber es ist keine Umkehr.
Wichtige Unterstützungs- und Widerstandszonen:
Oben: 2540–2550 (obere Boxgrenze + Angebotszone), bei Ausbruch Ziel 2650, dann 2920
Unten: 2438–2440 (Fib 0,618, wöchentliche bullische Basislinie), bei Bruch Ziel 2380–2400, dann 2300
Handelsstrategie
Bullische Ausrichtung:
Leichtes Long bei Rücksetzer auf 2380–2420, Stop-Loss unter 2350, Ziel 2540–2550.
Long bei Ausbruch:
Tageskerze mit Volumen über 2550, Stop-Loss Rückkehr in die Box, Ziel 2650, dann 2920.
Bärisch/Hedging:
Nur bei klarer Ablehnung in 2540–2550 plus makroökonomischem Gegenwind leichtes Short, Stop-Loss 2565–2580, Ziel 2438–2400.
Woran erinnert ETH jetzt?
An BTC im Oktober 2023 – die Struktur ist bereits bullisch, alle warten auf den letzten negativen Impuls, dann wird Vollgas gegeben.
Am Tag des Ausbruchs über 2550 wirst du sehen, wie der Kurs direkt auf 2650–2920 läuft. Während du noch zögerst, ob du nachziehen sollst, zählt der Hauptakteur schon sein Geld.
Privatanleger sind bei 2450 unschlüssig, Institutionen haben unter 2400 500.000 Kaufaufträge platziert.
Was ist dein ETH-Einstiegskurs?
Bei 2450, baust du deine Position aus oder reduzierst du sie?
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