Stablecoins sind die eigentliche Belastung, die die USA für die US-Schulden gefunden haben
Kevin Wash möchte die Bilanz der Fed noch einmal überprüfen. Die neuen Käufer sind vielleicht keine Banken oder Regierungen, sondern Stablecoin-Nutzer und Siedler weltweit. Stablecoins sind die eigentlichen Käufer, die die USA für US-Staatsanleihen finden. Sie müssen nicht einmal jemanden überzeugen, US-Staatsanleihen zu kaufen. Zuerst sollte der Zeitpunkt passen: Die letzte Runde der Bilanzkürzung der Fed endete im Dezember 2025. Nach Washs Vorsitz im Mai 2026 wurde die Überprüfung der Bilanzpolitik eingeleitet. Im Juli stiegen die Bestände der Fed an Staatsanleihen tatsächlich um 303 Milliarden US-Dollar im Vergleich zur Einstellung der Bilanzreduktion. Die Behauptung, dass "Wash" US-Staatsanleihen verkauft, ist also noch nicht wahr, aber Stablecoins könnten tatsächlich einen zusätzlichen Puffer für die nächste Runde der Bilanzanpassungen bieten. Wenn Sie 1 Dollar gegen 1 Stablecoin tauschen, müssen die Emittenten diesen 1 Dollar in Bargeld, kurzfristige Staatsanleihen und andere hochliquide Vermögenswerte investieren, um eine rechtzeitige Rückzahlung zu gewährleisten. Der GENIUS Act hat diese Regel bereits in Gesetz aufgenommen: Konforme Stablecoins müssen 1:1-Reserven haben, sodass sie US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von bis zu 93 Tagen halten dürfen. So entstand eine clevere Finanzierungskette: Globale Nutzer kaufen Stablecoins, Emittenten kaufen US-kurzfristige Anleihen, Nutzer sorgen sich um Währungsabwertungen, grenzüberschreitende Händler benötigen US-Dollar-Abwicklungen, und der Kryptomarkt benötigt On-Chain-Bargeld. Sie dachten, sie würden digitale Dollar kaufen, aber die Gelder landeten auf dem US-Staatsanleihenmarkt, sodass die USA nicht einzeln nach ausländischen Käufern suchen mussten. Stablecoin-Emittenten haben ihm geholfen, Mittel zu bündeln, und diese Kaufaufträge sind weniger preisempfindlich. Solange es stabil ist
Haftungsausschluss: OKX Orbit-Inhalt dient nur zu Informationszwecken. Mehr erfahren