Die US-CPI steht kurz vor der Veröffentlichung. Können Micron und Hynix eine neue Aufwärtsrunde erleben?
Zuvor habe ich die Auswirkungen des CPI auf SanDisk erläutert, tatsächlich gilt das auch für Hynix und Micron, und im Vergleich zu SanDisk ist die Logik sogar stärker, da sie direkt von AI-Servern, Hochbandbreitenspeicher (HBM) und steigenden DRAM-Preisen profitieren. Wenn man die erwartete Abkühlung des CPI berücksichtigt, würde ich sagen: Micron und Hynix haben größere Aufwärtserwartungen.
Früher wurde gesagt, dass die CPI-Daten ein entscheidender Faktor dafür sein könnten, ob die Fed die Zinsen senkt, insbesondere wenn der Kern-CPI unter 0,2 % liegt. Der Markt könnte eine Zinssenkung vorwegnehmen. Kapital könnte wieder in Tech-Aktien fließen.
Meine Ansicht ist, dass Micron und Hynix gegenüber SanDisk eine größere AI-Resilienz und mehr Aufwärtspotenzial haben. Betrachtet man nur die Speicherbranche, tendiert SanDisk eher zu NAND und der Erholung des Speicherzyklus. Micron hingegen hat die doppelte Logik von DRAM + HBM. Die Gewinnrealisierung hat mehr Spielraum als bei SanDisk.
Wenn Micron ein wichtiger Akteur im AI-Speicher ist, dann ist Hynix eher der führende Profiteur im AI-Speicherbereich. Der Grund ist einfach: HBM. Hynix hat gegenüber den beiden anderen einen Wettbewerbsvorteil und profitiert weiterhin von den AI-bedingten Vorteilen.
Wenn die Richtung stimmt, dann ist aus Sicht des AI-Wachstums Hynix größer als Micron, und Micron größer als SanDisk.
Selbst wenn der Kern-CPI diesmal deutlich über den Erwartungen liegt, was ein großer negativer Faktor ist und kurzfristig Panik am Markt auslösen könnte, solange der Ausbau der AI-Infrastruktur weitergeht, könnte die Speichernachfrage in einen neuen Boomzyklus eintreten. Daher ist es sowohl langfristig als auch kurzfristig vielversprechend $MU
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