Nachdem der Bitcoin im letzten Jahr auf 80.000 gefallen war und eine V-förmige Erholung ausgelöst hatte, meldete sich der Präsident der New Yorker Fed, Williams, zu Wort und gab Informationen preis. In Washington wurde die bisherige Forward Guidance abgeschafft und entwickelt sich allmählich zu einer Verteilung nach Stimmenanteilen, wobei die Präsidenten der Regionalbanken als alternative Leitlinien fungieren. Der Vorteil dabei ist eine verteilte Verantwortung, sodass im Falle unerwarteter Nachrichten niemand allein die Verantwortung tragen muss. Diese Meldung ist jedoch eher eine Wiederholung, die Quelle ist ein Interview vom vergangenen Freitag.
Basierend auf seiner bisherigen Bilanz wirkt er eher wie ein Vorreiter, der Signale aussendet, und seine Rede am Freitag erklärte eigentlich nur die Gründe für das Abwarten des FOMC. Er folgt dem typischen Muster, die Verantwortung oder Entscheidungsgewalt auf die Daten zu schieben, um die Fed von der Verantwortung für mögliche Marktverwerfungen zu entlasten.
Aus Trumps Perspektive ist es vor den Zwischenwahlen natürlich am besten, den Aktienmarkt stabil steigen zu lassen. Theoretisch kann er nur bei Iran und Zöllen zurückstecken, um die Inflation zu senken. Da er kürzlich tatsächlich viel Geld aus Japan und Südkorea bekommen hat, gibt es auch eine wirtschaftliche Grundlage, bei Öl und Steuern vorerst Ruhe zu bewahren. Praktisch gesehen sind Zölle aber eine seiner Regierungsgrundlagen, die er nicht aufgeben kann, und Iran wird beim Öl nicht nachgeben. Letztlich wird es also darauf hinauslaufen, dass er vor allem das Geld aus dem Ausland nutzt, um mit Wohltaten Stimmen zu gewinnen.
Haftungsausschluss: OKX Orbit-Inhalt dient nur zu Informationszwecken. Mehr erfahren